Unsere Dominikanerinnen —
wo wir herkommen.

Die Bethanien Kinder- und Jugenddörfer haben geschichtlich und ideell ihren Ursprung in Bethanien, dem Ort in der Bibel, an dem drei Geschwister mit sehr unterschiedlichen Lebenswegen miteinander leben.
Maria, die Frau, die als Prostituierte bekannt war und sich nach der Begegnung mit Jesus entschlossen hat, ihr Leben radikal zu ändern. Martha, die uns als normale Hausfrau begegnet, die aber auch engagiert und selbstbewusst für die eintritt, die ihr am Herzen liegen. Lazarus, der eine innige Freundschaft mit Jesus pflegt. Nach biblischem Zeugnis ist Jesus ungeachtet aller Wertvorstellungen seiner Zeit in diesem Haus von Bethanien gern zu Gast.
Getreu diesem Vorbild gründete der Dominikanerpater Johannes Josef Lataste im Jahre 1866 in Frankreich eine Ordensgemeinschaft. Die Dominikanerinnen von Bethanien sind eine Gemeinschaft, in der Frauen ungeachtet ihrer bisherigen Lebensgeschichte gleichberechtigt als Schwestern leben und bis heute einander durch ihre Gemeinschaft schützen, indem sie Diskretion über ihre persönlichen Lebenswege als hohen Wert pflegen.
Bethanien ist das Markenzeichen vielfältiger sozialer und apostolischer Tätigkeiten, die die Dominikanerinnen von Bethanien und mit ihnen viele engagierte Männer und Frauen, an verschiedenen Orten in Europa und auf der ganzen Welt entfaltet haben. In Deutschland gehören dazu wesentlich die Hilfe für Kinder und Jugendliche, die Seelsorge für inhaftierte Frauen und der Dienst für Menschen in Not.
Seit 1956 bestehen in Deutschland Bethanien Kinder- und Jugenddörfer. Seit dieser Zeit sind in den Kinderdorffamilien mehrere hundert junge Menschen aufgewachsen. Das Interesse an diesem besonderen Angebot der Jugendhilfe ist ungebrochen und aktuell.
Weitere Informationen über die Dominikanerinnen von Bethanien finden Sie unter: http://www.dominikanerinnen-von-bethanien.de

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