Haus Sonja Kill -
die Mädchenwohngruppe

ist ein Angebot der stationären Hilfe zur Erziehung für weibliche Jugendliche außerhalb des Kinder- und Jugenddorfs. Die Mädchenwohngruppe liegt ca. 4 km vom Bethanien Kinderdorf entfernt, im Zentrum von Bergisch Gladbach. Diese bewohnt ein geräumiges Einfamilienhaus (Jugendstilvilla) mit einem kleinen angrenzenden Garten. In diesem Haus leben bis zu 8 Mädchen und junge Frauen im Alter von 13 – 19 Jahren. Im Haus integriert befinden sich 2 Apartments als weiteren Schritt in die Verselbständigung.

Ziele

Die vorrangige Aufgabe dieser Betreuungsform ist die individuelle Förderung, Einübung von lebenspraktischen Fähigkeiten, schulische und berufliche Förderung sowie die Vermittlung weiterer sozialer Kompetenzen. Die Dauer des Aufenthaltes ist in der Regel mittelfristig mit dem Ziel ein eigenständiges Leben außerhalb der Mädchenwohngruppe führen zu können. Als zusätzliches Angebot zur Verselbständigung können ein vom Bezugserzieher begleitetes Trainingswohnen und das Sozialpädagogisch betreute Wohnen in einem eigenen Apartment als Zwischenschritte in die Selbstständigkeit genutzt werden. Die Reintegration in die Herkunftsfamilie und Beziehungsklärung innerhalb des Herkunftssystems kann ebenfalls Bestandteil des pädagogischen Auftrags in der Arbeit mit den Mädchen sein.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an weibliche Jugendliche ab 13 Jahren, die – bedingt durch eine belastende Familiensituation oder in der Nachsorge nach jugendpsychiatrischer Betreuung – erhebliche emotionale und psychosoziale Schwierigkeiten aufweisen. Wichtig ist hierbei jedoch die Bereitschaft der Jugendlichen, an ihren Problemen aktiv zu arbeiten.

Besondere Stärken der Mädchenwohngruppe sind:

  • kompetentes Mitarbeiterteam
  • Einbindung in ein normales Wohnumfeld
  • verschiedenste Schulformen in der Umgebung
  • besondere Spezialisierung und Erfahrung hinsichtlich der für Mädchen dieses Alters typischen Problemlagen und -themen wie Freundschaft, Liebe und Sexualität, Essstörungen, Missbrauch oder selbstschädigendes Verhalten
  • gute Kooperation mit einem ortsansässigen Kinder- und Jugendpsychiater

Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Download-Seite oder der Seite mit Informationen für die Jugendämter.