Besucherrekord auf Bethanien Martinsmarkt
"So voll war es noch nie", hörte man vermehrt, wenn man über den 42. Martinsmarkt im Bethanien Kinderdorf Schwalmtal schlenderte. Bereits vor der offiziellen Eröffnung tummelten sich schon zahlreiche Besucher, die einen Blick auf die tollen selbstgebastelten Dinge und selbstgebackenen Leckereien werfen wollten. Insgesamt zählte Kinderdorfleiter Dr. Klaus Esser knapp 3000 Besucher, bei dem schönen Herbstwetter war das Kinderdorf ein lebendiges Ausflugsziel. Auch Kolleginnen und Kollegen aus den weiteren Bethanien Kinderdörfern kamen zu Besuch, um den leckeren, selbstgebackenen Kuchen der Kinder zu probieren. „Wir sind extra aus Overath angereist, um die Kollegen und Kinder zu besuchen und uns selbst ein Bild von diesem tollen Markt zu machen“, sagt Kollegin Nadine Roeger vom Kinderdorf Bergisch Gladbach.
Der Autoandrang sprengte dabei alle zu erwartenden Dimensionen und belegte die zuführenden Straßen bis zu Autobahnausfahrt der A52. Aufgrund des Besucherandrangs gingen zeitweise sogar der Waffelteig, der Kaffee und der Reibekuchen aus, doch die fleißigen Helfer der Bethanienfamilie konnten nach kleinen Unterbrechungen durch Improvisationstalent alle Stationen wieder auffüllen.
So gingen 800 Würstchen und 6 kg Marshmallows über den Grill, 70 kg Waffelteig und 80 kg Reibekuchenteig wurden verarbeitet sowie 1000 Tassen Kaffee gezapft und 25 kg Äpfel für das Apfelmännchen basteln. Highlight war wie jedes Jahr auch wieder das Kerzenziehen im Werkraum von Reinhard Ziegler.
Pünktlich zur Weihnachtszeit waren auch die selbstgebastelten Geschenke aus den Kinderdorffamilien der Renner: Dinkelkissen, Pralinen, Weihnachtsdeko, selbstgebackene Plätzchen oder auch Liköre und Marmeladen gingen zahlreich über die kleinen Theken der schönen Verkaufshütten aus Holz.
Kinderdorfleiter Dr. Klaus Esser war rundum zufrieden und stellte resümierend fest „Wir waren zum Schluss des Marktes restlos ausverkauft und arbeiten für die Zukunft weiter am Konzept, dass wir alle Besucher weiterhin rundum gut versorgen können!“
Die Einnahmen spenden die Kinder des Kinderdorfes traditionell an Kinderprojekte in Afrika. Dieses Jahr wird der Erlös aufgeteilt zugunsten der AWA aus Viersen und der Missionsstation von Pater Christian in Afrika.








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