Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Eine große Gruppe junger und junggebliebener Erwachsener hat nach den Sommerferien im Bethanien Kinderdorf einen neuen Abschnitt ihrer beruflichen Laufbahn begonnen. Heute gingen die dreitägigen Einführungstage für 46 neue Kräfte im Kinderdorf zu Ende.
Die größte Gruppe wird von Praktikantinnen und Praktikanten gebildet, die für ein Jahr im Bethanien Kinderdorf und im Bethanien Familienzentrum ihre Ausbildung absolvieren. 11 Anerkennungspraktikantinnen und Praktikanten beenden mit dem einjährigen Berufspraktikum ihre Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin und werden bei erfolgreichem Abschluss im kommenden Jahr als ausgebildete Fachkraft in den Beruf gehen. Eine Familienpflegerin ist ebenfalls auf dieser Stufe ihrer Ausbildung. 9 junge Frauen sind im studienbegleitenden Praktikum und wechseln ein Jahr lang zwischen der Praxis im Kinderdorf und dem Studium, das bei den meisten in den Niederlanden stattfindet. 7 junge Leute besuchen neben der praktischen Arbeit im Kinderdorf und in der Kindertagesstätte eine Fachoberschule und qualifizieren sich damit für die weitere Berufsausbildung im sozialen Bereich.
Dann kommen die Freiwilligen: 3 junge Frauen sind im freiwilligen sozialen Jahr und machen erstmalig nach der Schule Erfahrungen mit dem Berufsalltag und mit dem Leben im Kinderdorf. Drei junge Männer sind die Pioniere einer ganz neuen Gruppe: die Bundesfreiwilligen sollen den entfallenen Zivildienst ersetzen. Die drei sind mit vollem Einsatz als Freiwillige dabei und zeigen, dass es auch junge Menschen gibt, die ohne Zwangsdienst einen freiwilligen Beitrag für eine soziale Einrichtung zu leisten bereit sind.
Die letzte Gruppe der „Neuen“ in Bethanien wird von den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestellt, die in den vergangenen Monaten als Fachkräfte in den verschiedenen Bereichen neu eingestellt worden sind und eine berufliche Perspektive gefunden haben. Kinderdorfleiter Dr. Klaus Esser dazu: „Wir haben noch nie eine so große Gruppe von neuen Praktikanten, Mitarbeitern und Freiwilligen bei unseren Einführungstagen gehabt. Viele Menschen spricht das Kinderdorfkonzept an, das mittlerweile eine große Bandbreite von Betreuungs- und Arbeitsformen umfasst. Gemeinschaft, christliche Werte und das Ziel, für benachteiligte Kinder eine gute Zukunft zu schaffen, gibt allen einen tiefen Zusammenhalt.
"Es ist immer wieder eindrucksvoll, zu erleben, mit welchem Idealismus und welcher Offenheit Menschen zu uns kommen und unsere Arbeit bereichern.“


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