Ganz einfach:
In einem Kinderdorf gibt es eine Reihe von Familien, Lebensgemeinschaften
und Gruppen,
die zusammen ein kleines
Dorf bilden.
Das
Dorf ist dazu da, Kindern ein Aufwachsen zu ermöglichen,
die nicht mit ihren leiblichen Eltern zu-sammenleben können.
Das Dorf soll auch eine Heimat sein für alle, die
hier wohnen.
In einem Kinderdorf gibt
es wie in jedem Dorf auch eine
kleine Kirche für die Dorfgemeinschaft. Das Kinderdorf
befindet sich zum größten Teil auf einem Gelände,
so dass es viele Nachbarschaften gibt. Und es gibt – weil
es ja ein Dorf für Kinder sein soll – viele Spielmöglichkeiten,
einen Spielplatz, Platz und Angebote für Sport und viele
Aktionen. Wichtig ist auch eine Aula für gemeinsame Feiern.
Verschiedene Gemeinschaftsformen gibt es hier:
In den Kinderdorffamilien
wohnen erwachsene Pädago-ginnen mit ihren Kindern und Jugendlichen
wie in einer Familie zusammen. Meistens so lange, bis die Kinder
als junge Erwachsene in eine eigene Wohnung ziehen. In den Wohngruppen
leben Kinder und Jugendliche, die zum Teil nicht so lange in
der Gruppe wohnen, mit Erzieherinnen und Erziehern in einem Haus,
die sich im Dienst abwechseln.
Meistens gibt
es auch noch andere Gruppen im Kinderdorf wie die Tagesgruppen
oder Jungen- und Mädchengruppen, die eine besondere Zielsetzung
haben. Und zu einem Bethanien Kinderdorf gehört auch eine Schwesterngemeinschaft,
die auch gemeinsam mit den Familien und Gruppen das Kinderdorf
als ihren Wohn- und Lebensort haben. Bei den meisten Kinderdörfern
gehören
auch Außengruppen dazu, die etwas außerhalb des
Dorfgeländes
leben, ideell und organisatorisch aber ein Teil Kinderdorfes
sind.
Gemeinsam
ist allen, die im Kinderdorf wohnen und arbeiten, die Verbindung
im christlichen Glauben und der Einsatz für eine gute Entwicklung
benachteiligter Kinder.
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