Page 12 - Partizipationskonzept Bethanien Kinderdorf
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12 ANREGUNGS- UND BESCHWERDEMANAGEMENT
3. Die angesprochene Problematik oder Beschwerde und das geplante weitere Vorgehen wird auch dem
zuständigen Erziehungsleiter gegenüber transparent gemacht und, soweit dem nicht wichtige Gründe
entgegenstehen, auch mit der Gruppe bzw. der Kinderdorffamilie besprochen. Wenn es sich um eine
größere, komplexere Problematik handelt, sind dem Beschwerdevorgang alle relevanten Schriftstücke,
Gesprächsprotokolle oder Mails hinzuzufügen.
4. Beschwerden werden (in Kopie) in einer zentralen Akte im Sekretariat geführt, so, dass alle Leitungs-
verantwortlichen jederzeit Zugang haben und sich ein aktuelles Bild vom Stand der Bemühungen
machen können. Gemeinsam mit der Erziehungsleitung und allen Betroffenen wird nach einer Lösung
im Sinne des Kindeswohls gesucht und entschieden, diese schriftlich festgehalten und der weitere
Verlauf kontrolliert. Dafür gibt es auch auf der Rückseite des Beschwerdebogens ein Formular mit der
Überschrift „Wie geht es weiter“. Hat es eine gute Lösung des Problems gegeben, wird dieser beid-
seitig ausgefüllte Beschwerdebogen auch in der Kinderakte hinterlegt.
5. Jede Beschwerde im o. g. Sinne wird so dokumentiert, dass auch eine spätere Auswertung möglich
ist. Eine solche Auswertung soll sich nicht allein an der Anzahl der Beschwerden orientieren, sondern
stellt auch die Frage, ob es wiederholte Beschwerden zum gleichen Vorgang bzw. zum gleichen
Problem gibt und überprüft die Zielerreichung.
3 ANLAGEN
3.1 Vorbereitungsbogen zum Hilfeplangespräch mit dem
Kind/Jugendlichen
3.2 Willkommensmappe für Kinder,
hier beispielhaft für das Bethanien Kinderdorf Eltville
(Jedes Kinderdorf passt diese Mappe entsprechend seinen örtlichen Gegebenheiten an und ergänzt
jeweils für das einzelne Kind die Felder für Namen, Telefonnummern und sonstige Kontaktdaten.
Weitere Ergänzungen oder Änderungen sind möglich, soweit die zentralen Informationen und der
Grundcharakter dieser Willkommensmappe erhalten bleiben.)

