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Spielplatz und Durchgang im Bethanien Kinderdorf wieder geschlossen
28. Oktober 2020
Ein weihnachtliches Dankeschön aus Schwalmtal
1. Dezember 2020
Published by Ann-Katrin Roscheck at 4. November 2020
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Weihnachten feiern im Kinderdorf

Weihnachtsvorfreude im Kinderdorf – Adventszeit ganz anders

Eigentlich läuten wir in den Kinderdörfern die Vorweihnachtszeit immer mit unserem caritativen Martinsmarkt im Kinderdorf in Schwalmtal ein. Oft ist es das erste Mal im Jahr, dass uns dann der Glühweingeruch in der Nase kitzelt, der Bratapfel auf der Zunge klebt oder die Weihnachtsplätzchen in unsere Einkaufstasche wandern. Aber dieses Jahr ist Corona – dieses Jahr ist alles anders. Wir möchten uns die Vorweihnachtsfreude trotzdem nicht nehmen lassen und Sie gleich damit anstecken. Dafür haben wir eine Weihnachtsgeschichte aus unserem Kinderdorf-Hörspiel „Weihnachten im Kinderdorf“ ausgepackt. Herzlichen Dank an Kinderdorfmutter Nicole Kommer für die tolle Geschichte. Viel Spaß!

Geschichte aus dem Kinderdorf

Neun Kinder sitzen um den schön geschmückten Tisch herum: Kerzen stehen auf dem Tisch, es riecht nach Keksen und frisch gekochten Kakao und an der Wand gegenüber prangt der große Adventskalender. – Leon kann seinen Blick einfach nicht von ihm lösen und zappelt auf seinem Stuhl hin und her: Vielleicht ist er ja heute dran, endlich ein Törchen öffnen zu dürfen.

Ja, hier in der Kinderdorffamilie steht Teilen an erster Stelle: Nur einen Schokokalender hat jeder für sich alleine, der große Kalender mit den besonderen Geschenken wird jedem Tag von einem anderen Kind geöffnet.

Auch in der Kinderdorffamilie ist die Vorweihnachtszeit anders als in der leiblichen Familie

Leons Blick verliert sich und er träumt vor sich hin. Er liebt diese Adventfeiern hier in seinem neuen Zuhause. Draußen ist es dunkel, nass und kalt und im Haus hier am Esstisch ist es wunderschön geschmückt, die Kerzen leuchten und manchmal wird sogar der Kamin angezündet. Meist wird eine schöne Weihnachtsgeschichte vorgelesen und selbstgebackene Kekse gibt es auch immer.  Und wenn er an letztes Jahr Weihnachten an das leckere Essen denkt, läuft ihm jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Ob es wohl auch in diesem Jahr so tolles Essen gibt? Ja, hier ist vieles anders als bei seiner leiblichen Familie. Und deswegen sind es die Tage, an denen Leon seine Eltern oft vermisst.

Leon blinzelt über dem Tisch. Da sitzt sein fast gleichaltriger Gruppenbruder Nils. Nils lebt schon länger hier in der Kinderdorffamilie. Leon spürt einen Tritt gegen sein Bein und die Weihnachtsbilder vor seinen Augen verschwinden. „Heh, was soll das?“, ruft Leon. Nils schaut unbeteiligt durch die Gegend und tut so als hätte er nichts gemacht.

Mia, das ist die Kinderdorfmutter, bittet Leon, doch nun endlich mit der Zappelei auf zu hören und still zu sein.

Leon wirft Nils über den Tisch einen bösen Blick zu: Jetzt kriegt er wieder Ärger, dabei hat Nils ihn doch getreten. Sowieso: Nils kann richtig nervig und doof sein. Leon holt aus und rächt sich: Sein Fuß donnert unter dem Tisch in Nils Richtung. Oh backe – aber Leon hat sich vertan: Sein Fuß trifft nicht Nils, sondern Sandra, das jüngste Mitglied in der Kinderdorffamilie und die – na klar – fängt direkt mit der Heulerei an.

Weihnachten im Kinderdorf

„Blöde Pute“, denkt Leon,“ so feste war es doch gar nicht.“ Leon bekommt ein ganz verschlossenes Gesicht. Seine Mundwinkel verziehen sich und seine Augen werden klein: Die Träumereien von Advent und Weihnachten sind nun endgültig wie weggeblasen. Eigentlich wollte er ja gar nicht Sandra treten. Und eigentlich hatte er ja auch gar nicht mit der Streiterei angefangen.  Alles kommt ihm plötzlich so unfair und gemein vor. Da springt Leon auf, stößt den Stuhl um und schreit. Er schreit ganz laut, weil er so traurig ist, dass die schöne Stimmung vorbei ist. Auf einmal fühlt er sich ganz allein.

 

Alle Kinder am Tisch glotzen ihn an und Leon ergreift die Flucht und rennt in sein Zimmer. Er drückt seinen Kopf ins Kissen und schluchzt, als es plötzlich an der Türe klopft. „Ich wollte mich entschuldigen.“ Nils Kopf lugt durch die Türe und er streckt Leon seine Hand hin. Auch Mias Kopf ragt durch den Spalt. „Mir doch egal“, murrt Leon zurück und wirft Nils einen bösen Blick zu. Da poltert es auf der Treppe und die kleine Sandra flitzt mit einem Teller Keksen in der Hand zum Zimmer. Ihr Bein scheint nicht mehr wehzutun. Aber Sandra unterschätzt ihre Kräfte und stolpert über Nils Füße: RUMS der Länge nach fliegt sie ins Zimmer und die Kekse fliegen hinterher.

Gemeinsam fangen wir uns im Kinderdorf wieder auf

Nils grinst und er singt feierlich: Leise rieselt der Keks. Erst lacht Sandra, dann Mia und dann kann auch Leon nicht anders und prustet laut los vor Lachen. Als sich alle wieder halbwegs beruhigt haben und ihren Atem zurückgewonnen haben schaut die kleine Sandra Leon an: „Hey Leon, warum singst du nicht das nächste Mal einfach, wenn du dich ärgerst, das macht dich dann wieder fröhlich.“ Auch Nils nickt aufgeregt und Mia schaut ihn lächelnd an: „In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckereien“, stimmt sie an. Erst steigt Sandra mit ihrer hohen Stimme fröhlich ein, dann Nils und bei der zweiten Strophe singt auch Leon mit. Jetzt fühlt sich Leon nicht mehr so alleine. Er hat ja Nils und Sandra und Mia. „Ja“, denkt er . „Gerade wenn es besonders schön ist, manchmal tut es dann auch weh.“

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Ann-Katrin Roscheck

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