
Piiiep. Funk. Rauschen. Kind 1 – ins Publikum: „Hallo? Hört uns jemand?“ Kind 2: „Wir sind im All.“ Armstrong: „Ziemlich weit weg von allem!“ Kind 1: „Da unten ist die Erde – mit Städten und Straßen, und Namen die keiner kennt.“ So startet das Skript des Theaterstücks „Die Straßenpfleger“. Mit von der Partie sind jedoch keine Schauspielerinnen und Schauspieler, sondern 23 Kinder des Bethanien Kinder- und Jugenddorfs Eltville, die das Stück gemeinsam mit Theaterregisseurin Rebecca Rasche, Kostümbildnerin Lara Regula, Lichtdesigner Henry Rehberg und Sounddesigner Leon Regula innerhalb eines dreitägigen Workshops einstudierten.

„Es geht darum, den eigenen Wissensdurst zu stillen, neugierig zu bleiben und Dinge zu hinterfragen“, erklärt Rebecca Rasche. Die Leiterin der Theatervermittlung des Rheinischen Landestheaters Neuss hat den Workshop gemeinsam mit dem freiberuflichen Team um Lara Regula, Henry Rehberg und Leon Regula vorbereitet. Bereits im Vorjahr studierte das Team eine adaptierte Version des „Neinhorns“ von Marc-Uwe Kling mit den Kindern ein. „Der Workshop und das Stück waren ein voller Erfolg. Daher lag es auf der Hand, das Team erneut für 2026 anzufragen“, sagt Thomas Kunz, Leiter des Bethanien Kinder- und Jugenddorfs Eltville.
Sämtliche Szenen drehten sich um fiktive Straßennamen und stellten die Geschich
„Die Besen dienen den Straßenpflegern nicht nur zum Kehren, sondern auch zum Musik machen und tanzen“, ergänzt Leon Regula, der für die Komposition des „Straßenpfleger-Songs“ verantwortlich zeichnet.

Der von Spendengeldern der Wiesbadener Theaterpaten durch das Benefizkonzert der Frauen-Service-Clubs realisierte Workshop kommt nicht nur beim Publikum der Premierenschau an, sondern auch bei den schauspielenden Kindern: „Die Message ist klar – hinter jedem Namen, jedem Menschen steckt eine Geschichte. Und egal, welchen Beruf jemand hat oder woher man kommt, jeder Mensch ist wichtig“, sagt der 12-jährige Gianni. Und die Schauspielerin, die Neil Armstrong gespielt hat, ergänzt den Schlusssatz des Stücks: „Schaut, so können wir gemeinsam immer etwas Neues schaffen und strahlen in das Weltall hinaus!“ Mit dieser Strahlkraft verabschiedeten sich das Team Bethanien und das Team Theater voneinander und hoffen auf ein Wiedersehen in 2027!

„Es geht darum, den eigenen Wissensdurst zu stillen, neugierig zu bleiben und Dinge zu hinterfragen“, erklärt Rebecca Rasche. Die Leiterin der Theatervermittlung des Rheinischen Landestheaters Neuss hat den Workshop gemeinsam mit dem freiberuflichen Team um Lara Regula, Henry Rehberg und Leon Regula vorbereitet. Bereits im Vorjahr studierte das Team eine adaptierte Version des „Neinhorns“ von Marc-Uwe Kling mit den Kindern ein. „Der Workshop und das Stück waren ein voller Erfolg. Daher lag es auf der Hand, das Team erneut für 2026 anzufragen“, sagt Thomas Kunz, Leiter des Bethanien Kinder- und Jugenddorfs Eltville.